Fünf Grundpfeiler

Wir wollen Kinder animieren, ihre eigenen Ideen umzusetzen und sich sportlich zu betätigen. Fünf Grundpfeiler sind uns dabei der Wegweiser für ein TOP Gemeinschaftsgefühl von PfinziWATZ-Kindern und –Leitern. Diese fünf Grundpfeiler sind:

  1. Kindern ein attraktives Betreuungsangebot bieten und dabei Eltern entlasten
  2. Kinder zur sportlichen Betätigung animieren und ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln
  3. Den Kindern auf spielerische Art den sorgsamen Umgang mit unserer Natur und Umweltschutz nahebringen
  4. Jugendliche an das Ehrenamt heranführen
  5. Die verschiedenen Vereine unserer Gemeinde zusammenbringen

Kindern ein attraktives Betreuungsangebot bieten und dabei Eltern entlasten

1. Kindern ein attraktives Betreuungsangebot bieten und dabei Eltern entlasten

Der Grundgedanke von Pfinziwatz – DIE Kinderferienstadt ist es, den Kindern während der Ferien eine begeisternde Alternative zu Computer und Playstation zu bieten. Wir möchten unseren PfinziWATZlern die Gelegenheit geben, die eigenen Ideen zu verwirklichen. Gleichzeitig möchten wir die Kinder an das wahre Leben und den Umgang mit Geld und Verantwortung heranführen. Entsprechend gestalten wir die Kinderferienstadt.

Jeden Tag gehen die Bürger unserer Stadt ihrem eigenen Beruf nach und verdienen damit ihr eigenes Geld (Pfinzos). Nachmittags können sie aus einem bunten Angebot an Workshops auswählen, um auch hier entlohnt zu werden. Bei all der „Arbeit“ darf auch die Freizeit nicht zu kurz kommen. So können die PfinziWATZler mit ihren Pfinzos Ausflüge buchen oder es sich gut gehen lassen. Und natürlich gibt es wie in einer richtigen Stadt einen geheim gewählten Bürgermeister, der die Geschicke der Stadt leitet.

Während PfinziWATZ einerseits für Kinder der 1. bis 6. Klasse gedacht ist, bieten wir den Älteren die Möglichkeit, als Selbständige ihren eigenen Beruf zu kreieren oder als Junior-Teamer zum PfinziWATZ-Teamer zu werden

Kinder zur sportlichen Betätigung animieren und ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln

2. Kinder zur sportlichen Betätigung animieren und ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln

Wir wollen die Kinder dazu bringen, sich sportlich zu betätigen und ihre eigenen Ideen umzusetzen. Durch die Sporthalle des TSV Berghausen, die Ringerhalle des KSV Berghausen sowie die Schulsporthallen in Berghausen ergeben sich Möglichkeiten, die Kinder in Bewegung zu halten. Parcours und Hindernisse, aber auch Ballspiele sorgen für Abwechslung und gleichzeitig ein Mannschaftsgefühl.

Besonders wichtig ist uns dabei das Gemeinschaftsgefühl. Jeden Morgen und Abend haben gibt es eine gemeinsame Begrüßung mit Allen, an der unter anderem gesungen wird. Jeder PfinziWATZler bekommt ein T-Shirt, und so wird diese Zeit immer mehr zum großen „Mannschaftstreffen“. Seit einigen Jahren gestalten wir außerdem ein „Gemeinschaftsprojekt“, das über die gesamte Woche von allen im großen Team erarbeitet wird.

PfinziWATZ sieht auch die soziale Aufgabe der Integration. So werden Plätze an Kinder vergeben, deren Eltern sich die Teilnahme nicht leisten könnten. Ebenfalls wird ein Kontingent an Plätzen für Kinder von Asylbewerbern frei gehalten, um die neuen Mitbürger in dieser Form zu integrieren. für die die sich So werden Plätze aus sozial benachteiligten Kindern

Und auch die älteren Menschen sind uns wichtig. So fahren wir regelmäßig in ein Wohnheim „Betreutes Wohnen“ für Senioren. Die Damen und Herren freuen sich immer wieder über unseren Besuch, an dem die Kinder durch ihr Singen eine besondere Belohnung der Senioren bekommen.

Den Kindern auf spielerische Art den sorgsamen Umgang mit unserer Natur und Umweltschutz nahebringen

3. Den Kindern auf spielerische Art den sorgsamen Umgang mit unserer Natur und Umweltschutz nahebringen

Egal ob in Berufen oder Projekten: Das Thema Müll und dessen Vermeidung ist uns wichtig. Wir renaturieren im Beruf des Artenschützers einen ehemaligen Steinbruch. Wir legen als Gärtner in Blumenbeete an. In einem separaten „Workshop“ gehen einige Kinder mit ihren Betreuern durch das Dorf und sammeln an einem Nachmittag gleich mehrere Säcke Müll und Unrat ein.

Auch unsere Projekte widmen sich immer wieder dem Thema Umwelt. So haben wir 2014 aus rund 40.000 Kunststoffdeckeln von Plastikflaschen ein 6 m x 8 m großes Mosaik erstellt. Diesen “Müll“ versteigerten wir für einen sozialen Zweck. 2015 bauten wir aus gebrauchten TetraPAKs die Gemeinde Pfinztal auf. Der örtliche Gewerbeverein unterstützte diese Aktion – und auch so konnten wir durch Müll Geld sammeln und dies für soziale Zwecke verwenden.

Unsere Bastelecke nutzt regelmäßig Materialien, die aus dem „Mülleimer“ stammen. Damit wollen wir unseren Kindern Ideen mit auf den Weg geben, dass nicht alles Müll ist, was so aussieht…

Jugendliche an das Ehrenamt heranführen

4. Jugendliche an das Ehrenamt heranführen

Jugendliche und Teenager sind die Zukunft von PfinziWATZ. Unser größter Fokus liegt darauf, sie davon zu überzeugen, dass Arbeit im sozialen Umfeld Spaß macht und persönlich weiterbringt. Wir kontaktieren aktive Jugendliche aus den Vereinen und dem privaten Umfeld (Schüler der 9. bis 12. Klasse).

Unsere jungen Teamer haben einen tollen Draht zu den Kindern und nehmen sich in den Ferien Zeit. Außerdem haben sie viele Ideen, die sie gemeinsam mit den Kindern realisieren können. Annähernd 35 Jugendliche sind bei PfinziWATZ dabei und bilden dabei den Hauptteil des Teams.

Die verschiedenen Vereine unserer Gemeinde zusammenbringen

5. Die verschiedenen Vereine unserer Gemeinde zusammenbringen

Damit das Angebot für die Kinder möglichst breit ist, sprechen wir bewusst lokale Vereine und Privatpersonen an. So können sie einerseits ihre Expertise einbringen, egal ob es sich um musikalische, sportliche oder soziale Aktivitäten handelt (Chor, DLRG, Ringen, Feuerwehr, Fußball, Tischtennis, …). Andererseits können sie mit einem attraktiven Programm auf die eigene Jugendarbeit aufmerksam machen und die Kinder zum Mitmachen motivieren. Somit profitieren alle Vereine von einem Engagement bei PfinziWATZ. Inzwischen nehmen regelmäßig über 10 Vereine teil - Tendenz steigend.